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Zu Fett für Yoga?

Bobby Quillard ist wahrscheinlich die bekannteste Yogalehrerin, welche zeigt, dass das Körpergewicht beim Yoga keine Rolle spielt. Seit jeher wurde sie immer wieder gefragt, ob man für Yoga nicht einfach zu „fett“ sein könne? Ihre Antwort war dabei stets die Gleiche:

„Zur Hölle, nein! Es gibt kein „zu fett für Yoga“.

Durch Yogazeitschriften, den Online-Medien und den ganzen Social Media Plattformen könnten man tatsächlich dem Irrglauben unterliegen, dass es zuerst notwendig sei abzunehmen, um Yoga zu machen. Ist es nicht. Denn in der ganzen Yoga-Bandbreite ist für jeden etwas von Anfang an dabei. (Beispielsweise Haltungs- und Atemübungen).

Ihr Appel lautet dann auch, dass man sich auch mit etwas üppigeren Körper trauen soll ins Yoga-Studio zu gehen. Denn es ist völlig normal, sich unsicher zu fühlen, wenn man etwas Neues ausprobiert. Im Speziellen beim Yoga, wo doch auch ein gewisser Körperkult herrscht.

Nach Bobby Quillard ist unsere Kultur darauf programmiert, Fett zu hassen, aber unsere Körper zu verändern ist nicht immer die Antwort für alle. Gewichtsverlust ist kein magisches Allheilmittel und es bedeutet auch nicht die  Körperprobleme verschwinden. Der Versuch, Gewicht zu verlieren, kann eine echte emotionale Achterbahnfahrt sein. 

„Verdammt, manchmal macht der Versuch, Gewicht zu verlieren, den Selbsthass noch schlimmer. Der einzige Weg, Körpergepäck loszulassen, besteht darin, unsere Wunden von innen nach außen zu heilen. Diese Arbeit mag nicht immer schön sein oder so viel Spaß machen, aber sie ist sehr effektiv.“ sagt Bobby Quillard.

Bobby Quillard verrät auch gleich Ihre Lieblingsmethode um Liebe und Respekt für das eigenen ich zu stärken. Sie nennt es Solo-Liebes-Dates. Damit meint sich schöne Spaziergänge alleine, das Schlafzimmer in ein Spa verwandeln, sie als Tourist in der eigenen Stadt an Orte zu begeben, die man vorher noch nicht besucht hat.

Dabei sieht sie auch die gegenwärtige Corana-Krise als eine grosse Chance, jetzt mit dem Yoga zu beginnen, und zwar mit Live-Sessions von zu Hause aus. Dies scheint Ihr eine weniger grosse Hürde für den Anfang zu sein. Einmal damit begonnen fällt es eventuell leichter, später in ein Yoga Studio zu gehen. Dabei ist Ihr wichtig zu erwähnen, dass einige Yoga-Stile nicht machbar sind, weil jemand fett ist, sondern weil es für alle schwer ist, die nicht darin geübt sind.

Wer seinen Instagram Feed etwas Abwechslung gönnen möchte, dem seien diese Instagram Profile empfohlen.

@ihartericka , @tessholliday , @itsmekellieb , @nicolettemason , @jazzmynejay , @iamlshauntay , @themirnivator  @mamacax

Der Originalbeitrag erschien auf self.com

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