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15 Dinge die du in deinem Yoga-Kurs falsch machst

Überall wo sich eine Gruppe von Menschen zusammen findet, gelten gewisse Regeln oder eine Netiquette. Zum Teil werden diese vom Yoga Studio ganz klar kommuniziert oder diese werden einfach angenommen.Deshalb hier unsere 15 Punkte, welche es sich lohnt gelesen zu haben. Über das Verhalten in Studios, Übungen aber auch zum Ankommen und Gehen.

1 . Zu spät zum Unterricht kommen

Pünktlich zum Unterricht zu kommen zeugt nicht nur von Respekt gegenüber der Lehrerin / Lehrer und den anderen Schülerinnen und Schülern, sondern hilft  auch dir, die Zeit während der Lektion voll und ganz zu nutzen. Komme also lieber etwas zu früher, damit du ruhig und entspannt bist und nicht gestresst.

2. Ungepflegt erscheinen

Shaucha (Sauberkeit) ist ein wichtiger Aspekt beim Yoga. Achte also auf einen neutralen und sauberen Geruch für den Kurs. Denn starker Körpergeruch wie auch zu viel Parfum kann die anderen Yogis ablenken.

3. Ungeeignete Matte

Die Auswahl an Yogamatten ist riesig und natürlich ist nichts falsch daran um Yoga Mal auszuprobieren eine Einsteiger-Matte zu kaufen. Sobald du dich aber dafür entscheidest Yoga regelmässig zu machen, solltest du dich für eine Yogamatte entscheiden, die genügend Polsterung für deine Knie und Handgelenke bietet, am Boden nicht rutscht und natürlich zu deinem Yoga Stil passt.

4. Mit vollem Magen üben

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Wie bei allen körperlichen Tätigkeiten gilt auch beim Yoga, nicht mit vollem oder hungrigen Magen zu trainieren. Zu viel Essen oder zu viel Flüssigkeit im Bauch zu haben, ist unangenehm, verlangsamt dich und verhindert sogar die Ausführung gewisser Posten.

5. Telefon mitnehmen

Desto weiter dein Smartphone von dir weg ist, desto besser. Lasse es also zu Hause, im Auto aber sicher in der Garderobe und nicht im Klassenzimmer.

6. Den Atem anhalten

Ein wichtiger Bestandteil im Yoga die Atmung. Viele von uns sind sich diese langsame und tiefe Atmung nicht gewohnt, weshalb es am Anfang auch nicht einfach ist dies mit den Übungen zu verbinden. Falls du also mit der Atmung der Lehrerin / des Lehrers nicht mithalten kannst, halte nicht dein Atmen an um den Rhythmus zu finden. Du solltest jederzeit vollständig und problemlos atmen können.

7. Vergleiche dich mit anderen

Auch in Yoga Klassen/Studios herrscht zum Teil eine Vergleichskultur. Vergegenwärtige dir deshalb, dass wir alle mit unterschiedlichen Körpern geboren wurden und uns alle auf unserer Yoga-Reise an verschiedenen Orten befinden.

8. Zu sehr auf Perfektion setzen

Beim Yoga ist es wichtig ein Gleichgewicht zwischen Übung und Hingabe zu finden. Wenn du dich zu stark anstrengst  um die „perfekte“ Pose zu erreichen, ist das am Ende nur schädlich.

9. Hilfsmittel ablehnen

Leider herrscht auch bei einigen Yogis die Meinung, dass Yoga etwas Kompetitives und Requisiten ein Zeichen von Schwäche seien. Je nach Unterricht werden gezielt Requisiten eingesetzt. Doch selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, darfst du gerne solche verwenden. Denn es ist völlig egal, was andere davon denken. Wenn sie dir helfen, dann benutze sie.

10. Nicht um Hilfe bitten

Du hast Schwierigkeiten mit einer Pose? Dann traue dich, um Rat zu fragen. Eventuell gibt es eine andere Variante davon, welche dir besser zu sagt. Nicht jeder Körper ist gleich, daher ist nicht jede Pose für jede spezifische Anatomie geeignet. Auch wenn du eine Erklärung nicht versteht, ist es besser nachzufragen, als einfach mit dem Kopf zu nicken.

11. Dich in eine Pose zwingen

Manchmal hört man den Satz „Ein bisschen Wehtun darf es schon“. Es ist okay, wenn du in den nächsten Tagen Mal etwas Muskelkater hast, oder Körperstellen spürst, die du schon lange nicht mehr gebraucht hast. Während dem Training solltest du dich aber nicht in Posen zwingen. Vielmehr solltest du „die Kante“ finden, bei welcher du eine gute Dehnung aber noch keine Schmerzen verspürst.

12. Unregelmässiges Üben

Wer die ganze Kraft von Yoga erfahren möchte, muss auch die Zeit haben, es regelmäßig zu praktizieren.  Eine inkonsistente Yogapraxis erschwert nicht nur das Fortschreiten, sondern verringert auch die positiven Auswirkungen von Yoga auf Körper, Geist und Herz. Um wirklich Fortschritte in deiner  Yogapraxis zu erzielen, solltest du dir zwei wöchentlich mindestens zweimal Zeit dafür nehmen.

13. Vergessen zu lächeln

Yoga verlangt ein hohes Maß an Konzentration. Yoga kann anstrengend sein. Dennoch solltest du dich selber nicht zu ernst nehmen. Denn zu viel Ernsthaftigkeit erzeugt unnötige Spannung und Frustration. Zeige Einsatz, aber lache auch über deine Fehler und Unvollkommenheit.

14. Stelle deinen LehrerIn auf ein Podest

Gerade bei Neulingen besteht manchmal eine Tendenz den Yogalehrer oder Lehrerin auf ein Podest zu stellen. Die jahrzehntelange Erfahrung, das riesige Wissen, eine charismatische Ausstrahlung… Doch auch sie sind nur Menschen und fehlbar – daher werden auch sie Fehler machen. Deshalb solltest du nie einfach bei allem mit dem Knopf nicken. Und sollte sich für dich etwas im Training seltsam anfühlen, dann zögere nicht dies anzusprechen.

15. Shavasana überspringen

Shavasana (Leichen-, Ruhehaltung)  ist oft die letzte Entspannungspose und sollte nicht ausgelassen werden. Ob man diese Übung richtig meistert, ist von außen nicht zu sehen. Denn es geht darum die ganze Spannung aus Körper und Geist weichen zu lassen. Der perfekte Abschluss einer Yoga-Session. Solltest du den Kurs früher verlassen müssen, kannst du auch bereits die letzten paar Minuten dazu nutzen, egal ob der Unterricht für die anderen weitergeht.

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